DIE SANTA BARBARA MINDMACHINES

Vorwort

 

Jeder kennt sie. Jeder benutzt sie. Weiß man aber auch immer im Detail, was sie ist und macht? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Fangen wir vorne an.

Das Wort „App“ ist bekanntlich die Abkürzung für das englische Wort „Application“ = Anwendung. Sie ist ein kleines Stückchen, oft mit dem Internet verbundene Software, das auf deinem Computer, deinem Smartphone, Tablet oder auch auf Fernsehern und Smartwatches zu finden ist und bei jedermann beliebt ist.

Es gibt drei wesentliche Arten von Apps: Desktop-, Mobile- und Web-Apps. Die Desktop-Apps sind meistens komplexer als Mobile-Apps und ähneln daher üblichen Programmen. Die Mobile-Versionen sind einfacher gestrickt und zu handhaben.

Wir benutzen sie beispielsweise zum Bearbeiten und Speichern unserer Fotos, zum Abrufen unserer E-Mails, zum Einkaufen und Navigieren oder verwenden sie in From von Abermillionen Spiele-Apps. Für die meisten sind sie aus ihrem Leben gar nicht mehr wegzudenken.

Was wir dann meistens tun, um diese wunderbare Vielfalt an mehr als überflüssigen, aber unterhaltsamen Bullshit zu nutzen, ist, zuzustimmen, dass permanent unsere persönlichsten Daten fröhlich von Dienstleistern und Konzernen abgerufen werden. Wir werden durch diese kleinen Spiele zum transparenten Datensatz, der mehr und mehr durchanalysiert wird. Sie wissen was wir wann, wo, wie mit dem gemacht haben, wofür wir uns interessieren und welche Meinung wir zu bestimmten Themen haben. Ein Abhörapparat, von dem die Stasi damals nur hätte träumen können. Was eine Diktatur den Menschen damals aufgezwungen hatte, wird heute fröhlich von jedermann, trotz einer Aktualisierung des Datenschutzes, bereitwillig im Sinne der Bequemlichkeit und oberflächlichen Unterhaltung akzeptiert und gefeiert.

Warum die Mühe? Genau. Um uns mit gezielten, effizienten und auf uns abgestimmte Werbung zuzuballern. Und um uns zu manipulieren? Vielleicht. Bestimmt. Sorry. Ich weiche ab und will hier keine politische Debatte befeuern, Verschwörungstheorien einheizen oder irgendjemanden dazu bringen sich beim Download der nächsten App mal Gedanken um seine Notwendigkeit zu machen (Candy Crush gehört ja längst zum überlebenswichtigen Essential) … ups, schon geschehen, oder?

Es geht weiter: Nun spielen wir ja alle nicht nur sehr gerne, sondern haben auch diverse Macken, die sich prächtig vermehren und gut gedeihen. Diese Macken hier oben im Kopp, wenne ein anna Marmel hass: Psychische Erkrankungen (und wie man sie im Ruhrpott definiert). Und jede Generation scheint ihre eigenen im Gepäck zu haben, mit ihren je eigenen Ursprüngen und Besonderheiten. Litt die eine Generation unter Kriegstraumata und autoritärer Erziehung, an Armut und hoher Arbeitslosigkeit, an Entwurzelung und Vertreibung, so ist es bei der anderen Generation der Verlust familiärer Strukturen, Leistungsdruck in Schule und Beruf, Verlust sozialer Netze (bei gleichzeitigen Boom „sozialer Netzwerke“… seltsam, oder?) und, und, und…

Kommen wir zurück zu den Apps. Denn unter deren Vielzahl gibt es auch Heilsversprechende Apps. Zum Beispiel Hypnose-Apps zur Selbstoptimierung, Entspannung, zum Fettpolsterverlust, etc. Auch dieser Sektor scheint zu boomen wie eine Petrischale voller Kolibakterien auf Viagra.

Was wäre also, wenn jemand die freudig bereitgestellten persönlichen Daten der Endverbraucher verwendet, um mithilfe von Apps eine Mindmachine zu konstruieren. Über die App würden spezielle akustische und visuelle Signale in einer bestimmten Frequenz geschaltet, die die Gehirnwellen ihrer Benutzer manipuliert und sie somit zu Zombies zu machen, die ihrem Willen unterworfen sind.

Aus einer sicheren Quelle habe ich erfahren, dass so etwas bereits geschehen ist. In einem weit entfernten, fremden Land. Und zwar in den Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt in Santa Barbara. Oder sollte ich vielleicht besser sagen in… SATAN BARBARA? Nein, es ist Santa Barbara. Satan hat hier nichts verloren. Noch nicht…

 

       COMING SOON: DIE SANTA BARBARA MINDMASCHINES…

 

 

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